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  • Archive for the ‘Zwischenrufe’ Category

    Kapitel 74

    Samstag, Juli 3rd, 2010

    … in dem der Protagonist eine Rückkehr feiert.

    Download I: Kapitel 74 (31) (beinhaltet das 74. Kapitel einzeln)
    Download II: Danksagungen (33) (beinhaltet Danksagungen)
    Download III: DvH (52) (beinhaltet das komplette Buch)

    Die (wiederum nicht ganz) üblichen Hinweise: Die Zahlen in Klammern zeigen nicht die Anzahl der Seiten, sondern die der getätigten Downloads an.

    Ich hoffe, dass keiner derjenigen, die dieses Projekt im vergangenen halben Jahr begleiteten, es bereut hat und keiner derjenigen, die auf welchem Weg auch immer zukünftig auf dieses Projekt stoßen, es bereuen wird. Für mich war es eine spannende Zeit. Was im nächsten halben Jahr passieren wird? Oder 2011? Ich habe keine Ahnung. Hoffnung, Wünsche, Träume – ja. Aber Ahnung? Nein. Aber was immer geschehen wird. Ich werde davon schreiben.

    Grenzgänger und Verlierer

    Donnerstag, Februar 18th, 2010

    Die Filder-Zeitung – eine der Zeitungen, für die ich als freier Journalist tätig bin – hat einen Artikel über mein Projekt veröffentlicht, dank des engagierten Einschreitens von Testleser und Freund Harald Landwehr. Ich habe bei der Gelegenheit meine Morgenlektüre ausgeweitet und bin in der Print-Ausgabe der Stuttgarter Zeitung auf einen Beitrag (online leider nicht frei verfügbar) des fabelhaften Sport-Kolumnisten Oskar Beck gestoßen. Beck setzt sich darin mit den Extremen des Wintersports und dem “Grenzgang auf dem schmalen Grat zwischen Höchstleistung, Show und Wahnsinn” auseinander. Nach dem Tod des georgischen Rodlers Nodar Kumaritaschwili bei den Olympischen Spielen von Vancouver schreibt er von einem Hochgeschwindigkeitszirkus und dem grundsätzlichen Streben des Menschen nach vorne: “Immer schneller, immer höher, immer weiter” – bis an die Grenze eben, und weit darüber hinaus. In jeder Lebenslage.

    Auf derselben Zeitungsseite befindet sich ein Artikel über Jenny Wolf. Gestern sah ich einen kurzen Fernsehbericht über die Eisschnellläuferin und ihren Gewinn der Silbermedaille im Rennen über die 500 Meter – oder besser gesagt: über die Rechtfertigungen Wolfs dafür, dass sie Gold verpasst hatte. Nun ist es ein allgemein bekanntes Phänomen, dass der Dritte bei großen Wettkämpfen häufig glücklicher ist als der Zweite, weil der eine sich mit dem Viertplatzierten vergleicht und der andere dem so knapp verpassten Sieg nachtrauert. Aber wie viel Wirbel muss um die schockierende Geringschätzigkeit einer olympischen Silbermedaille gemacht werden?

    Facebook und TV Touring

    Sonntag, Januar 24th, 2010

    Der regionale Fernsehsender TV Touring berichtet in seinem Blog über mein Projekt. Außerdem gibt es seit geraumer Zeit eine Facebook-Gruppe zum Vorsätzlich Handelnden. Da gibts zwar nichts Zusätzliches oder Neues. Die Gruppe freut sich aber trotzdem über Zuwachs.

    Das Rezept der Interaktion

    Montag, Januar 4th, 2010

    Vor etwas mehr als zwei Jahren las ich Pascal Merciers Nachtzug nach Lissabon. Eines jener Bücher, die stark motivierend und inspirierend auf mich wirkten – neben Carlos Ruiz Zafóns Schatten des Windes, Nikos Kazantzakis’ Alexis Sorbas sowie einigen Werken von José Saramago und Erich Fromm. Ich fühlte mich gut nach der Lektüre. Ich hatte mich gerne im Nachtzug verloren. Also schrieb ich Mercier eine E-Mail, um ihm das mitzuteilen. Weil ich glaubte, die Rückmeldung eines Lesers würde ihn interessieren. Mercier schrieb zurück und bedankte sich. Kurz zwar, aber er schrieb zurück.

    Das Urteil anderer interessiert mich. Selbstverständlich auch, weil ich lernen möchte. Reifen. Einen verbindenden Weg finden zwischen dem eigenen signifikanten Stil und den Wünschen der Leser. Umso dankbarer bin ich für konstruktive Kommentare, wie sich auf dieser Seite bis dato drei finden. Umso dankbarer bin ich auch für Hinweise oder inhaltliche Auseinandersetzungen auf Blogs, in Online- und Printmedien oder sonst wo in der weiten Welt des Internets und jener außerhalb des Netzes. Sie bringen das, was am Anfang aller interaktiver Beziehungen steht, was unverzichtbar ist und worum jeder insgeheim bettelt: Aufmerksamkeit. Wenn diese beginnt, ein Eigenleben zu führen, fängt das Dilemma an. Aber ich greife vor, viel zu weit. . .

    Was ich eigentlich sagen wollte: Es gibt eine erste Medienstimme. Ich bedanke mich, mit besten Wünschen in den Norden.

    Nachtrag, Montag, 4. Januar, 17.34 Uhr: Eine erste kleine Welle. Auch loreley berichtet.

    (Lebens-)Entwürfe

    Donnerstag, Dezember 31st, 2009

    Entwürfe

    In dem kurzen Moment der inneren Ruhe, in dem all die Nadelstiche des Alltags ausgeschlossen schienen, da geriet D. ins Nachdenken. Aus der fernen Nähe war Wasserplätschern zu hören, Menschen tuschelten. Und D. sprach davon, wie es wäre, sich in einen Flieger zu setzen. Einfach so. Nach New York. San Francisco. Istanbul. Einfach so. Ohne Rücksicht. Ein radikaler Sieg über die Verantwortlichkeiten. Dann kehrte er zurück. Und mit ihm die Anspannung. Immer wieder nimmt man sich vor, nach der aktuellen Etappe umzudenken. Immer wieder türmt sich die nächste vor einem auf. Das Ziel verliert an Wert, sobald man es erreicht. Leben ist anders. Immer.

    Ich wünsche allen einen unbeschwerten Jahreswechsel und ein ausgefülltes und sorgenfreies Jahr 2010. Und viel Spaß beim Lesen. Die Reise beginnt morgen.