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	<title>Lesbares</title>
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	<description>von Marc Bensch</description>
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		<title>Der Horizont kommt näher</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 09:48:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Bensch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lebenswege]]></category>
		<category><![CDATA[Anerkennung]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Ignatzi]]></category>
		<category><![CDATA[FdS]]></category>
		<category><![CDATA[Stipendium]]></category>
		<category><![CDATA[Stuttgarter Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Anruf platzte mittenrein in meine zurzeit ohnehin holprigen Versuche, meine italienische Sprachkompetenz aufzupeppen. Danach war an Lernen nicht mehr zu denken. Der Förderkreis deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg (kurz: FdS) hat meinen Antrag auf ein Arbeitsstipendium genehmigt und unterstützt mich in den kommenden vier Monaten in Palermo. Das ist nicht nur aus finanziellen Gründen eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Anruf platzte mittenrein in meine zurzeit ohnehin holprigen Versuche, meine italienische Sprachkompetenz aufzupeppen. Danach war an Lernen nicht mehr zu denken. Der <a href="http://www.schriftsteller-in-bawue.de/" target="_blank">Förderkreis deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg</a> (kurz: FdS) hat meinen Antrag auf ein Arbeitsstipendium genehmigt und unterstützt mich in den kommenden vier Monaten in Palermo.</p>
<p>Das ist nicht nur aus finanziellen Gründen eine Erleichterung. Es ist auch ein weiterer Mutmacher. Denn maßgeblich für die Frage, ob jemand beim FdS als förderungswürdig gilt, ist allein die Arbeitsprobe, die er anonym einreicht. Mit ihr allein befassen sich die Jurymitglieder, die Vita spielt keine Rolle.</p>
<p><em>Das Leben mit Tom</em> hat damit, nach der <a href="http://www.buchbensch.de/2011/10/15/gysi-kunze-bensch/" target="_blank">Auszeichnung durch die Jungen Verlagsmenschen</a> im vergangenen Oktober, ein weiteres Mal Anerkennung gefunden. Ich habe gelernt in kleinen Schritten zu denken. Nun finde ich mich ein Stück weiter als vorgestern. Oder als Montag. Die Lesung in der Stadtbibliothek (eine Zusammenfassung gibt es <a href="http://www.youtube.com/watch?v=JNQxWmhXZ9g&amp;context=C38f8ea9ADOEgsToPDskJSfGMLzu545HwlyV_WiM_5" target="_blank">auf Youtube</a>) ist auf positive Resonanz gestoßen. Dem Publikum schien es genauso viel Spaß gemacht zu haben wie den Künstlern.</p>
<p>Einige Zuschauerreaktionen wird man in der März-Ausgabe des Lift-Stadtmagazins lesen. Die Stuttgarter Nachrichten <a href="http://www.buchbensch.de/wp-content/uploads/2012/02/StN.pdf">blicken schon heute zurück</a> (links unten: &#8220;Dichten, singen, reisen&#8221;) StN-Volontär Christian Ignatzi hatte sein kurzes Interview eigentlich für den Dienstag angekündigt, wurde dann aber krank. Unser Gespräch verschob sich dadurch ein wenig &#8211; auf nach den Anruf des FdS.</p>
<ul class='mp-share-buttons' style='display: inline;'><li class='mp-share-buttons-fb' style='float: left; list-style: none !important;'><iframe src='http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.buchbensch.de%2F2012%2F02%2F16%2Fder-horizont-kommt-naher%2F&amp;send=false&amp;layout=button_count&amp;width=100&amp;show_faces=false&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;font=arial&amp;height=21' scrolling='no' frameborder='0' style='border:none; overflow:hidden; width:100px; height:21px;' allowTransparency='true'></iframe></li><li class='mp-share-buttons-tw' style='float: left; list-style: none !important;'><a href='http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.buchbensch.de%2F%3Fp%3D1327&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.buchbensch.de%2F2012%2F02%2F16%2Fder-horizont-kommt-naher%2F' class='twitter-share-button' data-count='horizontal' data-via=''></a></li><li class='mp-share-buttons-gp' style='float: left; list-style: none !important;'><g:plusone href='http://www.buchbensch.de/2012/02/16/der-horizont-kommt-naher/' size='medium'></g:plusone></li></ul><div class='mp-share-clear-fix' style='clear: both;'></div>
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		<title>Von Teufeln und Tränen</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Feb 2012 14:09:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Bensch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Videoblog]]></category>
		<category><![CDATA[Gewinnspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Gott]]></category>
		<category><![CDATA[Ina Peters]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Rache]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Gewinnerin des vor vier Wochen ausgelobten Gewinnspiels steht fest: Sie heißt Ina Peters und hat mich gefesselt. Jetzt liegt es an mir, das fortzuführen und am 22. Februar das Publikum im Stuttgarter Literaturhaus zu fesseln. Noch habe ich keine genaue Vorstellung, wohin mich (oder uns) der Weg führen wird. Ich kenne nur den Ausgangspunkt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Gewinnerin des vor vier Wochen ausgelobten <a href="http://www.buchbensch.de/2012/01/13/mit-einem-satz-fing-alles-an/" target="_blank">Gewinnspiels</a> steht fest: Sie heißt Ina Peters und hat mich gefesselt. Jetzt liegt es an mir, das fortzuführen und am <a href="http://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/2262-7-junge-stuttgarter-autoren" target="_blank">22. Februar</a> das Publikum im Stuttgarter Literaturhaus zu fesseln. Noch habe ich keine genaue Vorstellung, wohin mich (oder uns) der Weg führen wird. Ich kenne nur den Ausgangspunkt. Und der lautet:</p>
<p><em>&#8220;Als Anna den sterbenden Teufel in den Armen barg, schwor sie bittere Rache an Gott und allen seinen Engeln.&#8221;</em></p>
<p>Ich bedanke mich bei allen Teilnehmern für ihre kreativen Vorschläge. Nicht alle kann ich so würdigen, wie sie es verdient hätten, dazu waren es erfreulicherweise zu viele. Aber einige weitere erste Sätze gibt es in der neuesten Folge des <a href="http://youtu.be/FtzkkF9drtk" target="_blank">Videoblogs</a> zu hören.</p>
<p>Ich werf&#8217; dann mal meine Ideenmaschine an.</p>
<ul class='mp-share-buttons' style='display: inline;'><li class='mp-share-buttons-fb' style='float: left; list-style: none !important;'><iframe src='http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.buchbensch.de%2F2012%2F02%2F11%2Fvon-teufeln-und-tranen%2F&amp;send=false&amp;layout=button_count&amp;width=100&amp;show_faces=false&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;font=arial&amp;height=21' scrolling='no' frameborder='0' style='border:none; overflow:hidden; width:100px; height:21px;' allowTransparency='true'></iframe></li><li class='mp-share-buttons-tw' style='float: left; list-style: none !important;'><a href='http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.buchbensch.de%2F%3Fp%3D1316&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.buchbensch.de%2F2012%2F02%2F11%2Fvon-teufeln-und-tranen%2F' class='twitter-share-button' data-count='horizontal' data-via=''></a></li><li class='mp-share-buttons-gp' style='float: left; list-style: none !important;'><g:plusone href='http://www.buchbensch.de/2012/02/11/von-teufeln-und-tranen/' size='medium'></g:plusone></li></ul><div class='mp-share-clear-fix' style='clear: both;'></div>
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		<title>Der Februar: Daten und Daten</title>
		<link>http://www.buchbensch.de/2012/02/03/der-februar/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 15:24:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Bensch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bühnenfühlen]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Lesung]]></category>
		<category><![CDATA[Literaturhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Poetry Slam]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtbibliothek]]></category>

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		<description><![CDATA[Vorweg, ganz nüchtern und nackt, zur besseren Übersicht für all die Menschen, die doch keine Zeit haben, sich durch Textmassen zu buddeln, drei Daten (im Sinne von Datum) mit Daten (im Sinne von Information) für den Februar: Montag, 13. Februar, 19.30 Uhr: Stadtbibliothek Stuttgart, Max-Bense-Forum, Mailänder Platz, Lesung gemeinsam mit Alexander Tuschinski und Ingeborg Wenger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vorweg, ganz nüchtern und nackt, zur besseren Übersicht für all die Menschen, die doch keine Zeit haben, sich durch Textmassen zu buddeln, drei Daten (im Sinne von Datum) mit Daten (im Sinne von Information) für den Februar:</p>
<p><em>Montag, 13. Februar, 19.30 Uhr:</em> Stadtbibliothek Stuttgart, Max-Bense-Forum, Mailänder Platz, Lesung gemeinsam mit <a href="www.alexander-tuschinski.de" target="_blank">Alexander Tuschinski</a> und <a href="http://content.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2553060_0_9223_-ingeborg-und-ihr-cooles-gedicht-fahren-u-bahn.html">Ingeborg Wenger</a> (Eintritt frei)</p>
<p><em>Mittwoch, 22. Februar, 19 Uhr</em>: Literaturhaus Stuttgart, Breitscheidstraße, Lesung gemeinsam mit Alexander Tuschinski und Glorianna Jagfeld (Eintritt 3 Euro, ermäßigt 2 Euro).<br />
<em></em></p>
<p><em>Samstag, 25. Februar, 20 Uhr</em>: <a href="http://www.lola-hh.de/programm/info/termin/lola-slam-8.html" target="_blank">Poetry Slam im Lola Kulturzentrum Hamburg</a>, Lohbrügger Landstraße (Eintritt 8 Euro, ermäßigt 6 Euro).</p>
<p>Fünf Tage vor meinem Abflug nach Palermo noch einmal in den Norden zu fahren, war eine dieser Ideen, die sich im Kanarienvogelkostüm vor einem aufbauen und winken. Die man zuerst kopfschüttelnd auslacht, aber die trotzdem vor einem stehen bleiben und einen selbstsicher anstieren.</p>
<p>Die flüstern: &#8220;Was ist los? Keine Lust auf ein bisschen Spaß? Keinen Mumm, aus Dir selbst hinauszugehen?&#8221; Denen man dann plötzlich einen gewissen Charme nicht absprechen kann. Und bei denen man letztlich stolz ist, ihr Urheber zu sein.</p>
<p><em>Hamburg, meine Perle</em> &#8211; ich freu&#8217; mich auf Dich.</p>
<ul class='mp-share-buttons' style='display: inline;'><li class='mp-share-buttons-fb' style='float: left; list-style: none !important;'><iframe src='http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.buchbensch.de%2F2012%2F02%2F03%2Fder-februar%2F&amp;send=false&amp;layout=button_count&amp;width=100&amp;show_faces=false&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;font=arial&amp;height=21' scrolling='no' frameborder='0' style='border:none; overflow:hidden; width:100px; height:21px;' allowTransparency='true'></iframe></li><li class='mp-share-buttons-tw' style='float: left; list-style: none !important;'><a href='http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.buchbensch.de%2F%3Fp%3D1297&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.buchbensch.de%2F2012%2F02%2F03%2Fder-februar%2F' class='twitter-share-button' data-count='horizontal' data-via=''></a></li><li class='mp-share-buttons-gp' style='float: left; list-style: none !important;'><g:plusone href='http://www.buchbensch.de/2012/02/03/der-februar/' size='medium'></g:plusone></li></ul><div class='mp-share-clear-fix' style='clear: both;'></div>
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		<title>Die dunklen Tage der Idylle</title>
		<link>http://www.buchbensch.de/2012/01/27/die-dunklen-tage-der-idylle/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 15:09:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Bensch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wortmeldung]]></category>
		<category><![CDATA[Dany Bober]]></category>
		<category><![CDATA[Holocaust]]></category>
		<category><![CDATA[Juden]]></category>
		<category><![CDATA[Killesberg]]></category>
		<category><![CDATA[Roman Herzog]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Mann mit der Gitarre spielte und sang, mit süffisantem Lächeln, auch mal mit kraftvollem Klagen. Stand zwischendurch auf und erzählte Geschichten. Kurze Episoden auf einer jüdischen Zeitreise, beginnend mit König David. Und nur kurz streifte Dany Bober am Vorabend des Holocaust-Gedenktages, zu dem der Bundespräsident Roman Herzog den 27. Januar vor 16 Jahren machte, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Mann mit der Gitarre spielte und sang, mit süffisantem Lächeln, auch mal mit kraftvollem Klagen. Stand zwischendurch auf und erzählte Geschichten. Kurze Episoden auf einer jüdischen Zeitreise, beginnend mit König David. Und nur kurz streifte <a href="http://www.youtube.com/watch?v=8aamnAfq-I4" target="_blank">Dany Bober</a> am Vorabend des <a href="http://www.bundestag.de/Mediathek/index.jsp?categorie=Sonderveranstaltungen&amp;action=search&amp;contentArea=details&amp;offsetStart=0&amp;offsetLength=6&amp;id=37582582&amp;instance=m187&amp;destination=search" target="_blank">Holocaust-Gedenktages</a>, zu dem der Bundespräsident Roman Herzog den 27. Januar vor 16 Jahren machte, jene Zeit des Unfassbaren, deren Erinnern zur ewigen Verantwortung geworden ist.</p>
<p>Die Zuhörer im evangelischen Mörike-Gymnasium Stuttgart haben häufiger mitgelacht als dass ihnen der Kloß im Halse stecken blieb. Dany Bober wollte es so. Einige derer, die laut <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,810766,00.html" target="_blank">einer neuen Studie</a> größtenteils aus purer Unwissenheit antisemitische Einstellungen an den Tag legen, hätte der Abend gut getan, hätte geholfen bei einer Differenzierung.</p>
<p>Ich hatte vor, in diesen Tagen eine weitere Folge des <a href="http://www.youtube.com/user/MarcBensch?feature=guide" target="_blank">Videoblogs</a> online zu stellen. Sie sollte im Höhenpark Killesberg spielen, einem der Orte in Stuttgart mit der höchsten Naherholungsqualität. Ein kleines Idyll, in dem meine neueste Kurzgeschichte angesiedelt ist. Doch als ich die Aufnahmen sichtete, wirkten sie plötzlich banal. Was bleibt, ist ein Foto.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.buchbensch.de/wp-content/uploads/2012/01/Killesberg.bmp"><img class="wp-image-1278 aligncenter" title="Killesberg" src="http://www.buchbensch.de/wp-content/uploads/2012/01/Killesberg.bmp" alt="" width="376" height="211" /></a></p>
<p>Es zeigt den <a href="http://www.killesbergturm.de/" target="_blank">Turm des Stuttgarter Verschönerungsvereins</a>, der symbolhaft steht für das Idyllische, von dessen höchster Plattform man einen wundervollen Blick in den Kessel hat. Auf ihm spielt meine Geschichte. Doch diese greift auch die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%B6henpark_Killesberg" target="_blank">düsteren Anfangskapitel</a> in der Historie des Parks auf. Eine <a href="http://derhelfferich.wordpress.com/2011/08/21/gegen-das-vergessen-gegen-das-verstecken/" target="_blank">Initiative bemüht sich zurzeit</a>, diese stärker im kollektiven Bewusstsein zu verankern.</p>
<p>Noch im Dezember habe ich als Journalist für die Stuttgarter Zeitung über das Projekt berichtet. Das Autorendasein bietet andere Möglichkeiten. Was aus meiner Geschichte wird, entscheiden zunächst einmal andere. Was aus unserer Geschichte wird, im Endeffekt wir alle.</p>
<ul class='mp-share-buttons' style='display: inline;'><li class='mp-share-buttons-fb' style='float: left; list-style: none !important;'><iframe src='http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.buchbensch.de%2F2012%2F01%2F27%2Fdie-dunklen-tage-der-idylle%2F&amp;send=false&amp;layout=button_count&amp;width=100&amp;show_faces=false&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;font=arial&amp;height=21' scrolling='no' frameborder='0' style='border:none; overflow:hidden; width:100px; height:21px;' allowTransparency='true'></iframe></li><li class='mp-share-buttons-tw' style='float: left; list-style: none !important;'><a href='http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.buchbensch.de%2F%3Fp%3D1276&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.buchbensch.de%2F2012%2F01%2F27%2Fdie-dunklen-tage-der-idylle%2F' class='twitter-share-button' data-count='horizontal' data-via=''></a></li><li class='mp-share-buttons-gp' style='float: left; list-style: none !important;'><g:plusone href='http://www.buchbensch.de/2012/01/27/die-dunklen-tage-der-idylle/' size='medium'></g:plusone></li></ul><div class='mp-share-clear-fix' style='clear: both;'></div>
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		<title>Die inneren Werte des Bücherknasts</title>
		<link>http://www.buchbensch.de/2012/01/21/die-inneren-werte/</link>
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		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 16:11:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Bensch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Videoblog]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Eun Young Yi]]></category>
		<category><![CDATA[Lesung]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtbibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[Stuttgart 21]]></category>

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		<description><![CDATA[Ortsfremde sind nicht selten entsetzt. Und wie bei allem, das direkt oder indirekt mit dem Bahnprojekt Stuttgart 21 zusammenhängt, wurde und wird viel diskutiert über dieses Gebäude, das die neue Stadtbibliothek beherbergt, und das viele klotzig, grau und hässlich finden. Der koreanische Architekt Eun Young Yi hat diese Kritik immer weggelächelt und die Büchereileiterin Ingrid Bussmann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ortsfremde sind nicht selten entsetzt. Und wie bei allem, das direkt oder indirekt mit dem Bahnprojekt Stuttgart 21 zusammenhängt, wurde und wird viel diskutiert über dieses Gebäude, das die neue Stadtbibliothek beherbergt, und das viele klotzig, grau und hässlich finden.</p>
<p>Der koreanische Architekt Eun Young Yi hat diese Kritik immer weggelächelt und die Büchereileiterin Ingrid Bussmann leidenschaftlich darum geworben, dem Haus eine Chance zu geben. Inzwischen haben sich die Gemüter ein wenig beruhigt und die Sympathiewerte der Stadtbibliothek sind <a href="http://www.art-magazin.de/architektur/46351/neue_stadtbibliothek_stuttgart" target="_blank">etwas gestiegen</a> &#8211; dank des inneren Eindrucks.</p>
<p style="text-align: center;"> <a href="http://www.buchbensch.de/wp-content/uploads/2012/01/S1020003.jpg"><img class="aligncenter  wp-image-1256" title="S1020003" src="http://www.buchbensch.de/wp-content/uploads/2012/01/S1020003-768x1024.jpg" alt="" width="368" height="491" /></a></p>
<p>Ich hatte fest vor, mich vor meinem Abflug nach Palermo häufiger in der Bibliothek aufzuhalten um mich in diesem athmosphärischen Innern des Würfels treiben zu lassen. Jetzt ist das neue Jahr drei Wochen alt und ich war erst einmal dort &#8211; zu <a href="http://youtu.be/wUBpYHyvPho" target="_blank">Dreharbeiten für den Videoblog</a>.</p>
<p>Zumindest ein weiteres Mal werde ich zurückkommen. Am Montag, 13. Februar, 19.30 Uhr, zur gemeinsamen <a href="http://www.stuttgart.de/item/show/11633/1/event/71049" target="_blank">Lesung</a> mit Alexander Tuschinski und Ingeborg Wenger. Die ist zwar im Untergeschoss, aber die Treppen und Aufzüge im Haus führen ja zum Glück in beide Richtungen.</p>
<ul class='mp-share-buttons' style='display: inline;'><li class='mp-share-buttons-fb' style='float: left; list-style: none !important;'><iframe src='http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.buchbensch.de%2F2012%2F01%2F21%2Fdie-inneren-werte%2F&amp;send=false&amp;layout=button_count&amp;width=100&amp;show_faces=false&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;font=arial&amp;height=21' scrolling='no' frameborder='0' style='border:none; overflow:hidden; width:100px; height:21px;' allowTransparency='true'></iframe></li><li class='mp-share-buttons-tw' style='float: left; list-style: none !important;'><a href='http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.buchbensch.de%2F%3Fp%3D1254&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.buchbensch.de%2F2012%2F01%2F21%2Fdie-inneren-werte%2F' class='twitter-share-button' data-count='horizontal' data-via=''></a></li><li class='mp-share-buttons-gp' style='float: left; list-style: none !important;'><g:plusone href='http://www.buchbensch.de/2012/01/21/die-inneren-werte/' size='medium'></g:plusone></li></ul><div class='mp-share-clear-fix' style='clear: both;'></div>
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		<title>Tage des Schlämmers</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 15:41:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Bensch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wortmeldung]]></category>
		<category><![CDATA[Andrea Petkovic]]></category>
		<category><![CDATA[Apotheke]]></category>
		<category><![CDATA[Horst Schlämmer]]></category>
		<category><![CDATA[Rücken]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>

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		<description><![CDATA[„Zu viel Sport gemacht oder zu wenig?“, fragte mich der Apotheker, bevor ich seinen halben Laden leerkaufte. „Eher zu wenig“, antwortete ich spontan schlecht gelaunt – und überlegte mir noch im selben Moment, ob ich nicht doch besser den Telefonjoker gezogen hätte. Die Ironie will es so, dass ausgerechnet die Krankengymnastik, mit der ich meinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Zu viel Sport gemacht oder zu wenig?“, fragte mich der Apotheker, bevor ich seinen halben Laden leerkaufte. „Eher zu wenig“, antwortete ich spontan schlecht gelaunt – und überlegte mir noch im selben Moment, ob ich nicht doch besser den Telefonjoker gezogen hätte.</p>
<p>Die Ironie will es so, dass ausgerechnet die Krankengymnastik, mit der ich meinen seit Weihnachten anhaltenden Rückenschmerzen den Kampf angesagt habe, dafür gesorgt hat, dass die Schmerzen zugenommen haben. Ich habe wohl an den Geräten etwas übertrieben. Gestern probierte ich sämtliche Körperhaltungen im Bereich zwischen Krabbeln und Stehen aus. Am Ende entschied ich mich fürs Liegen. Dauerhaft.</p>
<p>Heute nun rammte mir meine Orthopädin eine Cortisonspritze in den Körper (das Verb ist selbstverständlich als Mittel der Dramatisierung zu verstehen, gewählt aus künstlerischer Freiheit, und meine Ärztin in Wirklichkeit eine einfühlsame Frau) und mein Physiotherapeut gab mir Hausaufgaben auf, nachdem er mich mit Massage und Fango (mit „f“, nicht mit „m“, lieber C.) benebelt hatte und sich anschließend meiner vernachlässigten Bauchmuskeln annahm. Von den Anweisungen („anspannen!“, „weiteratmen!“ – auch hier: künstlerische Freiheit!) ist mir noch immer etwas schwindelig.</p>
<p>Nun liege ich im Bett und neben mir steht die Hälfte der halben Apotheke. Ich hatte nicht genug Geld dabei, zahlte den Rest aber immerhin in bar. Und ein wenig fühle ich mich wie eine Mischung aus <a href="http://www.horstschlaemmer.tv/" target="_blank">Horst Schlämmer</a> und <a href="http://www.andreapetkovic.de/" target="_blank">Andrea Petkovic</a>. Vom Sonnenschein des derzeitigen deutschen Frauentennis hätte ich mich in diesen Tagen gerne ablenken lassen. Aber sie ist verletzt, hat die <a href="http://www.australianopen.com/en_AU/index.html" target="_blank">Australian Open</a> verpasst – ich leide mit ihr.</p>
<p>Immerhin: schreiben geht auch in der Horizontalen. Und dieses Fangozeugs hat mich irgendwie inspiriert.</p>
<ul class='mp-share-buttons' style='display: inline;'><li class='mp-share-buttons-fb' style='float: left; list-style: none !important;'><iframe src='http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.buchbensch.de%2F2012%2F01%2F19%2Ftage-des-schlammers%2F&amp;send=false&amp;layout=button_count&amp;width=100&amp;show_faces=false&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;font=arial&amp;height=21' scrolling='no' frameborder='0' style='border:none; overflow:hidden; width:100px; height:21px;' allowTransparency='true'></iframe></li><li class='mp-share-buttons-tw' style='float: left; list-style: none !important;'><a href='http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.buchbensch.de%2F%3Fp%3D1245&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.buchbensch.de%2F2012%2F01%2F19%2Ftage-des-schlammers%2F' class='twitter-share-button' data-count='horizontal' data-via=''></a></li><li class='mp-share-buttons-gp' style='float: left; list-style: none !important;'><g:plusone href='http://www.buchbensch.de/2012/01/19/tage-des-schlammers/' size='medium'></g:plusone></li></ul><div class='mp-share-clear-fix' style='clear: both;'></div>
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		<title>Mit einem Satz fing alles an</title>
		<link>http://www.buchbensch.de/2012/01/13/mit-einem-satz-fing-alles-an/</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 11:37:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Bensch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Videoblog]]></category>
		<category><![CDATA[Anfang]]></category>
		<category><![CDATA[Gewinnspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lesung]]></category>
		<category><![CDATA[Literaturhaus]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich hatte mir überlegt, diesen Artikel mit einem Zitat zu beginnen. Irgendeinem tiefsinnigen, amüsanten, kreativen Satz über erste Sätze. Ich habe es gelassen. Dieser Artikel sollte nicht nach Beliebigkeit schmecken. Bevor ich im März für vier Monate zum Schreiben und Abtauchen nach Palermo verschwinde, habe ich im Februar gemeinsam mit anderen jungen Stuttgarter Autoren zwei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte mir überlegt, diesen Artikel mit einem Zitat zu beginnen. Irgendeinem tiefsinnigen, amüsanten, kreativen Satz über erste Sätze. Ich habe es gelassen. Dieser Artikel sollte nicht nach Beliebigkeit schmecken.</p>
<p>Bevor ich im März für vier Monate zum Schreiben und Abtauchen nach <a href="http://www.buchbensch.de/2011/06/01/palermo-writing/" target="_blank">Palermo verschwinde</a>, habe ich im Februar gemeinsam mit anderen jungen Stuttgarter Autoren zwei Lesungen in Stuttgart, die eine am 13. Februar in der Stadtbibliothek, die andere am 22. Februar im Literaturhaus.</p>
<p>Für diese zweite Lesung brauche ich noch Lesestoff. Und für diesen Lesestoff brauche ich Leser mit Lust zur Interaktion. Wie im <a href="http://youtu.be/b5w014Ehhgg" target="_blank">Videoblog angekündigt</a> suche ich einen ersten Satz, der begeistert &#8211; in erster Linie mich, danach auch alle anderen.</p>
<p>Deswegen ergeht hiermit folgender Aufruf: Sendet mir <a href="mailto:buchbensch@gmail.com" target="_blank">per E-Mail</a> tiefsinnige, amüsante, kreative erste Sätze, die das Potenzial haben, am Anfang einer spannenden, amüsanten oder traurigen Geschichte zu stehen. Inspiriert mich, kurbelt meine Fantasie an. Wem das am besten gelingt, winkt ein 20-Euro-Gutschein eines bekannten Internetkaufhauses und eine Widmung, die Geschichte wird auf dieser Seite veröffentlicht. Einsendeschluss ist der 10. Februar.</p>
<ul class='mp-share-buttons' style='display: inline;'><li class='mp-share-buttons-fb' style='float: left; list-style: none !important;'><iframe src='http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.buchbensch.de%2F2012%2F01%2F13%2Fmit-einem-satz-fing-alles-an%2F&amp;send=false&amp;layout=button_count&amp;width=100&amp;show_faces=false&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;font=arial&amp;height=21' scrolling='no' frameborder='0' style='border:none; overflow:hidden; width:100px; height:21px;' allowTransparency='true'></iframe></li><li class='mp-share-buttons-tw' style='float: left; list-style: none !important;'><a href='http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.buchbensch.de%2F%3Fp%3D1228&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.buchbensch.de%2F2012%2F01%2F13%2Fmit-einem-satz-fing-alles-an%2F' class='twitter-share-button' data-count='horizontal' data-via=''></a></li><li class='mp-share-buttons-gp' style='float: left; list-style: none !important;'><g:plusone href='http://www.buchbensch.de/2012/01/13/mit-einem-satz-fing-alles-an/' size='medium'></g:plusone></li></ul><div class='mp-share-clear-fix' style='clear: both;'></div>
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		<title>Der Schreiber bricht sein Schweigen</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 13:09:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Bensch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Videoblog]]></category>
		<category><![CDATA[Experiment]]></category>
		<category><![CDATA[Geduld]]></category>
		<category><![CDATA[Italienisch]]></category>
		<category><![CDATA[Premiere]]></category>
		<category><![CDATA[Worte]]></category>

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		<description><![CDATA[2007 belegte ich an der Universität einen Anfängersprachkurs in Italienisch. Wegen chronischem Nichtgebrauch der mühsam angeeigneten Kenntnisse ist das meiste Gelernte irgendwo ganz tief in meinem Kopf verschwunden. Das Auffrischen erfordert Disziplin und Geduld. Nun gibt es ein paar Freunde und Bekannte, die sinngemäß meinen, ich könne mir die Zeit sparen. Weil ich da unten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>2007 belegte ich an der Universität einen Anfängersprachkurs in Italienisch. Wegen chronischem Nichtgebrauch der mühsam angeeigneten Kenntnisse ist das meiste Gelernte irgendwo ganz tief in meinem Kopf verschwunden. Das Auffrischen erfordert Disziplin und Geduld.</p>
<p>Nun gibt es ein paar Freunde und Bekannte, die sinngemäß meinen, ich könne mir die Zeit sparen. Weil ich da unten in Palermo ohnehin vier Monate schweigen werde. Es sind dieselben Freunde und Bekannte, die behaupten, ich wäre alles, aber ganz sicher kein Mann des gesprochenen Worts. Und die damit Recht haben. Bis zu einem gewissen Punkt.</p>
<p>Ich wünschte, ich könnte jetzt die Gesichter dieser Menschen sehen. Heute starte ich <a href="http://www.youtube.com/watch?v=dFllXZiOI_Y&amp;feature=youtu.be" target="_blank">auf Youtube einen Videoblog</a>. Wie bei so vielen Dingen, die dieses Jahr betreffen, weiß ich nicht genau, was auf mich zukommt. Und auch wenn ich mir bei der Premiere vorkam wie ein aufgescheuchtes Reh vor einer Lastwagenkolonne mit Monsterscheinwerfern, bin ich doch irgendwie angefixt. In einem Jahr voller Experimente und Abenteuer wird der Videoblog zum weiteren kleinen Baustein.</p>
<p>Im Nachhinein interessant ist übrigens, dass ich in Folge I den Anglizismus „Cut“ verwende. Bei den Takes zuvor habe ich das Wort nämlich ständig gebrüllt. . .</p>
<ul class='mp-share-buttons' style='display: inline;'><li class='mp-share-buttons-fb' style='float: left; list-style: none !important;'><iframe src='http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.buchbensch.de%2F2012%2F01%2F10%2Fder-schreiber-bricht-sein-schweigen%2F&amp;send=false&amp;layout=button_count&amp;width=100&amp;show_faces=false&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;font=arial&amp;height=21' scrolling='no' frameborder='0' style='border:none; overflow:hidden; width:100px; height:21px;' allowTransparency='true'></iframe></li><li class='mp-share-buttons-tw' style='float: left; list-style: none !important;'><a href='http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.buchbensch.de%2F%3Fp%3D1220&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.buchbensch.de%2F2012%2F01%2F10%2Fder-schreiber-bricht-sein-schweigen%2F' class='twitter-share-button' data-count='horizontal' data-via=''></a></li><li class='mp-share-buttons-gp' style='float: left; list-style: none !important;'><g:plusone href='http://www.buchbensch.de/2012/01/10/der-schreiber-bricht-sein-schweigen/' size='medium'></g:plusone></li></ul><div class='mp-share-clear-fix' style='clear: both;'></div>
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		<title>Nacht mit Morgen</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 15:39:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Bensch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lebenswege]]></category>
		<category><![CDATA[Autor]]></category>
		<category><![CDATA[Nacht]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Arden]]></category>
		<category><![CDATA[Schlaflos]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Den ersten Weckruf um 6.30 Uhr kämpfte der Autopilot nieder, beim zweiten war es eine halbe Stunde später und ich ehrlich entsetzt. Die Dusche danach war ein Tropfen auf dem heißen Stein. In der Nässe der Finsternis kündigte Orkan Andrea ihren Besuch an. An der Stadtbahnhaltestelle saß neben mir eine Frau. Sie las in dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Den ersten Weckruf um 6.30 Uhr kämpfte der Autopilot nieder, beim zweiten war es eine halbe Stunde später und ich ehrlich entsetzt. Die Dusche danach war ein Tropfen auf dem heißen Stein. In der Nässe der Finsternis kündigte Orkan Andrea ihren Besuch an. An der Stadtbahnhaltestelle saß neben mir eine Frau. Sie las in dem Buch <a href="http://www.phaidon.com/store/general-non-fiction/es-kommt-nicht-darauf-an-wer-du-bist-sondern-wer-du-sein-willst-9780714894621/" target="_blank">Es kommt nicht darauf an, wer Du bist, sondern wer Du sein willst</a>. Ich war in dem Moment ein wandelnder Zombie auf dem Weg zum Arzt, ich wäre gerne ein Schlafender gewesen.</p>
<p>Noch vor einem Monat hatte ich über die <a href="http://www.buchbensch.de/2011/12/01/nachte-ohne-morgen/" target="_blank">Nächte ohne Morgen</a> spekuliert, die ich erleben würde, sobald ich mich meines halbwegs geregelten Tagesablaufs entledigt hatte. Am Montag erhielt ich ein nachträgliches Abschiedsgeschenks von M. aus der Redaktion. &#8220;Frauen und ihre Autoren&#8221; heißt der Text. Er handelt vom Alltag der Gattin, die ihren angetrauten Schriftsteller morgens am Schreibtisch findet, verloren in einer zeitlosen Welt der Ideen, getrieben vom Drang, diesen einen Gedanken niederzuschreiben, der ihm in der Nacht begegnet war. Ihn festzuhalten, bevor er entwischt. Und den nächsten, weil der sich wie selbstverständlich aus dem ersten ergibt.</p>
<p>Ich habe mich gestern Nacht nicht an den Schreibtisch gesetzt. Ich habe mir den Schreibtisch ins Bett geholt. Weil mir diese eine Idee gekommen war und durch meinen Kopf rannte wie ein lärmendes Balg. Ich musste sie verfolgen. Der Preis für die Zähmung war das morgendliche Zombiedasein. Beim nächsten Mal bleibe ich liegen.</p>
<p>Und es wird nächste Male geben. Schließlich bin ich frei.</p>
<ul class='mp-share-buttons' style='display: inline;'><li class='mp-share-buttons-fb' style='float: left; list-style: none !important;'><iframe src='http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.buchbensch.de%2F2012%2F01%2F05%2Fnacht-mit-morgen%2F&amp;send=false&amp;layout=button_count&amp;width=100&amp;show_faces=false&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;font=arial&amp;height=21' scrolling='no' frameborder='0' style='border:none; overflow:hidden; width:100px; height:21px;' allowTransparency='true'></iframe></li><li class='mp-share-buttons-tw' style='float: left; list-style: none !important;'><a href='http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.buchbensch.de%2F%3Fp%3D1207&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.buchbensch.de%2F2012%2F01%2F05%2Fnacht-mit-morgen%2F' class='twitter-share-button' data-count='horizontal' data-via=''></a></li><li class='mp-share-buttons-gp' style='float: left; list-style: none !important;'><g:plusone href='http://www.buchbensch.de/2012/01/05/nacht-mit-morgen/' size='medium'></g:plusone></li></ul><div class='mp-share-clear-fix' style='clear: both;'></div>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Von Zuckerbroten und Konsumgütern</title>
		<link>http://www.buchbensch.de/2012/01/03/von-zuckerbroten-und-konsumgutern/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 13:57:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Bensch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wortmeldung]]></category>
		<category><![CDATA[BJVA]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturgut]]></category>
		<category><![CDATA[Olaf Ludmann]]></category>
		<category><![CDATA[Ware]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Was bedeutet Ihnen dieser Preis?&#8221;, hat mich Holger Gayer, der Ressortleiter der sublokalen Magazine von Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten, beim Interview vor zwei Wochen gefragt. &#8220;Es ist eine Anerkennung. Ein Zeichen, auf dem richtigen Weg zu sein&#8221;, habe ich geantwortet. Etwas ausführlicher spiegelt das mein Artikel Vom Zuckerbrot naschen wider, der in der aktuellen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Was bedeutet Ihnen dieser <a href="http://www.buchbensch.de/2011/10/15/gysi-kunze-bensch/" target="_blank">Preis</a>?&#8221;, hat mich Holger Gayer, der Ressortleiter der sublokalen Magazine von Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten, beim Interview vor zwei Wochen gefragt. &#8220;Es ist eine Anerkennung. Ein Zeichen, auf dem richtigen Weg zu sein&#8221;, habe ich geantwortet.</p>
<p>Etwas ausführlicher spiegelt das mein Artikel <em>Vom Zuckerbrot naschen </em>wider, der in der aktuellen Ausgabe der <em>Qwertz</em>, dem Mitgliedermagazin des <a href="http://www.bvja-online.de/typo3/" target="_blank">Bundesverbands junger Autoren und Autorinnen</a>, erschienen ist. Darin heißt es:</p>
<p>&#8220;Der Wettbewerbsteilnehmer, der Kurzgeschichten verfasst, Zeit und Herzblut in sie investiert, und hinterher seinen Namen nicht in der Liste der Gewinner wiederfindet, schwebt in einem Zustand ständiger Ungewissheit. Weil er nicht weiß, ob er einen Preis hauchdünn oder meilenweit verpasst hat. Weil er keine Rückmeldung bekommt.</p>
<p>Selbstzweifel sind unersetzlich, weil sie den Schreibenden dazu zwingen, sich zu hinterfragen. Für den Unveröffentlichten, den Unbeachteten, den Unentdeckten aber, sind Selbstzweifel ohne Gegengewicht auf die Dauer Gift. Weil kein Mensch, der immer nur die Peitsche spürt und nie vom Zuckerbrot naschen darf, auf ewig aufrecht bleiben kann.&#8221;</p>
<p>Für dieselbe Ausgabe hat der Autor und Publizist <a href="http://www.autor-ludmann.de/" target="_blank">Olaf Ludmann</a> eine diskussionswürdige Nachbetrachtung der 63. Frankfurter Buchmesse verfasst. Das Buch sei kein Kulturgut mehr, weil keiner &#8211; Autoren, Lektoren, Verleger, Leser &#8211; die Zeit habe, es zu würdigen. Der Autor werde zum Hofnarr, ob ihm überhaupt jemand zuhöre sei Glücksache, Ruhm häufiger zweifelhaft als erstrebenswert. Weil das System für die, die es steuern, aber bestens funktioniere, gebe es keine Aussicht auf Besserung.</p>
<p>Das ist, notgedrungen verkürzt dargestellt, Ludmanns Sicht der Dinge. Und es wäre gelogen, würde ich behaupten, ich hätte bei der Lektüre den Kopf geschüttelt. Und dennoch: sich entmutigen zu lassen, sich der Peitsche zu unterwerfen, sich in seiner Anpassung auf die Umstände aufzugeben wäre fatal.</p>
<p>Es gibt immer einen Weg.</p>
<ul class='mp-share-buttons' style='display: inline;'><li class='mp-share-buttons-fb' style='float: left; list-style: none !important;'><iframe src='http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.buchbensch.de%2F2012%2F01%2F03%2Fvon-zuckerbroten-und-konsumgutern%2F&amp;send=false&amp;layout=button_count&amp;width=100&amp;show_faces=false&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;font=arial&amp;height=21' scrolling='no' frameborder='0' style='border:none; overflow:hidden; width:100px; height:21px;' allowTransparency='true'></iframe></li><li class='mp-share-buttons-tw' style='float: left; list-style: none !important;'><a href='http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.buchbensch.de%2F%3Fp%3D1182&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.buchbensch.de%2F2012%2F01%2F03%2Fvon-zuckerbroten-und-konsumgutern%2F' class='twitter-share-button' data-count='horizontal' data-via=''></a></li><li class='mp-share-buttons-gp' style='float: left; list-style: none !important;'><g:plusone href='http://www.buchbensch.de/2012/01/03/von-zuckerbroten-und-konsumgutern/' size='medium'></g:plusone></li></ul><div class='mp-share-clear-fix' style='clear: both;'></div>
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