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  • Atmen im Alltag

    Mikrokosmen sind was Feines. Refugien der Ruhe, wenn die Unfassbarkeit des Globalen einen zu erschlagen droht. Ein Mensch braucht Rückzugsorte. Konfrontationsschutzschilde. Sauerstoffkapseln wenn die Atemlosigkeit des Alltags einem die Luft zu nehmen droht. Kommt es mir nur so vor oder dreht sich die Welt in diesem Jahr schneller? Erst spielt das Schicksal auf dem vergessenen Kontinent Domino Days, dann erschüttert es Japan, wischt einen schwäbischen Alleinherrscher weg, lässt am anderen Ende der Welt den schwarzen Ex-Messias am Abgrund zappeln. Und irgendwie tangieren (fast) all diese Dinge den Mikrokosmos meines Broterwerbs. Am Rande zwar nur – im Koben der einfachen Antworten ist die Welt meist in Ordnung. Und dennoch: die vergangenen vier Monate haben viel Kraft gekostet.

    Mein wichtigster Mikrokosmos heißt Marc Bensch. Er erlaubt mir durchzuschnaufen und zu schwärmen. Den Horizont nach Sternen abzusuchen. Es spielt keine große Rolle, wie weit sie entfernt sind, solange ich sie sehe. Drei Geschichten, die unterschiedlicher kaum sein könnten, sind irgendwann in diesem vergangenen Dritteljahr entstanden, die vierte kreist durch meinen Kopf. Sie ist eine besondere. Eine große. Denn sie ist wahr. Aber das ist eine Geschichte für ein anderes Mal. Ich habe durchgeschnauft. Bald geht es zurück in den Alltag.

    P.S. Marc Bensch ist jetzt auch bei Facebook.

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