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  • Aliens und Poesie

    Die Müdigkeit, die jetzt, Dienstagabend, 21.02 Uhr, gähnend langsam durch mich durchkriecht, hat zwei Ursachen: die eine heißt Novak Djokovic und hat mich mit seinem „außerirdischen Tennis“ gestern im Endspiel der US-Open gegen Rafael Nadal vom Schlafen abgehalten, der andere Fremdschämen und ist der (Arbeits-)Titel eines Gedichts, das ich vielleicht – bei einem Finaleinzug – am Freitag beim Poetry-Slam im Club Bastion in Kirchheim/Teck performen werde.

    Lange habe ich mich vor dem Schreiben gedrückt, besser: vor dem Dichten. Hatte lieber an dem Drehbuch-Treatment gefeilt. Gestern dichtete ich die erste Hälfte, vielleicht auch nur das erste Drittel – mit etwas Hilfe von Franz Schubert. Nun drücke ich mich schon wieder. Der Druck, er ist wohl einfach noch nicht groß genug. Das Treatment, indes, ist auch noch nicht fertig geworden ist. Ich werde darauf zurückkommen.

    Und danach werde ich anderswo hinkommen. Ins alte Würzburg am zweiten Oktoberwochenende, zur Geburtstagsparty von S. Ins wuselige Frankfurt am dritten Oktoberwochenende, zur Buchmesse und dem Hauptseminar des Bundesverbands junger Autoren und Autorinnen. Schließlich ins gestylte Zürich und ins relaxte Bad Ragaz am dritten Oktoberwochenende, zum lange angestrebten Thermalbadbad.

    Die Müdigkeit wird weiter kriechen in den Wochen, die da vor mir liegen. Doch hat sie auch ihr Gutes: Sie erinnert einen an das Lebhafte der jüngsten Vergangenheit.

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