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  • Der Schreiber bricht sein Schweigen

    2007 belegte ich an der Universität einen Anfängersprachkurs in Italienisch. Wegen chronischem Nichtgebrauch der mühsam angeeigneten Kenntnisse ist das meiste Gelernte irgendwo ganz tief in meinem Kopf verschwunden. Das Auffrischen erfordert Disziplin und Geduld.

    Nun gibt es ein paar Freunde und Bekannte, die sinngemäß meinen, ich könne mir die Zeit sparen. Weil ich da unten in Palermo ohnehin vier Monate schweigen werde. Es sind dieselben Freunde und Bekannte, die behaupten, ich wäre alles, aber ganz sicher kein Mann des gesprochenen Worts. Und die damit Recht haben. Bis zu einem gewissen Punkt.

    Ich wünschte, ich könnte jetzt die Gesichter dieser Menschen sehen. Heute starte ich auf Youtube einen Videoblog. Wie bei so vielen Dingen, die dieses Jahr betreffen, weiß ich nicht genau, was auf mich zukommt. Und auch wenn ich mir bei der Premiere vorkam wie ein aufgescheuchtes Reh vor einer Lastwagenkolonne mit Monsterscheinwerfern, bin ich doch irgendwie angefixt. In einem Jahr voller Experimente und Abenteuer wird der Videoblog zum weiteren kleinen Baustein.

    Im Nachhinein interessant ist übrigens, dass ich in Folge I den Anglizismus „Cut“ verwende. Bei den Takes zuvor habe ich das Wort nämlich ständig gebrüllt. . .

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