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  • Das Rennen gegen Gauck

    Jedes Mal, wenn ich A.s Profilfoto bei Facebook sehe, muss ich lächeln. Wegen des Meeres und der untergehenden Sonne, die man am Horizont erahnen kann. Und als wir vor knapp einem Monat voneinander lasen, schrieb ich etwas, von dem ich ausging, es würde die leichteste Herausforderung der Welt werden: „Ich bin guten Mutes, dass ich ein Sonnenprofilfoto habe, bevor Deutschland einen neuen BuPrä bekommt“.

    Nun habe ich noch fünf Tage und meine Zuversicht schwindet. Meine erste volle Woche in Palermo wurde begleitet von Regen, er- und unnachgiebig, Schreibwetter also. Und so saß ich vergangene Woche zwar kurz einmal auf der Terrazza a mare und ließ die Beine baumeln, machte Halt in der Villa Giulia  und ließ mir auf einer Parkbank liegend die Sonne ins Gesicht scheinen, flüchtete aber, als die schwer Vermisste sich ihrerseits hinter eine Wolkenbank flüchtete.

    Die schönen Seiten des Frühlings, das hat man mir geflüstert, machen gerade Teilen Deutschlands ihre Aufwartung. Hier sind sie nicht. Mitleid aber ist unangebracht. Erstens bin ich zum Arbeiten hier und tue das mit Eifer und Freude, zweitens „wirst Du noch oft genug über die Hitze da unten stöhnen“, wie D. treffend sagte.

    Unfassbar, wie viel sich über so etwas Simples wie das Wetter erzählen lässt. . .

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