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  • Gepflastert mit Schrott

    Los ging es Dienstagnacht, etwa um zwei. Da lag ich im Bett und suchte nach einer Idee für eine Kurzgeschichte „von oben“, als Beitrag für den Wortlaut 2012 des österreichischen Senders fm4. Als die Idee dann kam, drehte ich mich um, knipste die Nachttischlampe an und schrieb bis halb fünf.

    Drei Nächte später, gestern, verabschiedete sich Der Freund und die Not (Arbeitstitel) ins Postfach meiner Testleserin. Es ist so schnell gegangen, weil ich mich von der Grundidee einer alten Geschichte habe inspirieren lassen. Sie ist zwei Jahre alt. Eine Ewigkeit also.

    Ich erinnerte mich, wie ich sie damals im Sommer 2009 schrieb, ganz begeistert von ihr war und grob beleidigt, als sie bei einem Wettbewerb durchfiel. Als ich sie am Dienstag erneut las, war ich entsetzt. Und fasziniert, im selben Moment. Es ist erstaunlich, wie mangelhaft die Geschichte in Wirklichkeit war, voller zweifelhafter Bilder und banaler Beschreibungen.

    Und so ziehe ich eine mutmachende Erkenntnis: möglicherweise werde ich als Schriftsteller nie wirklich gut sein, aber immer besser. Mein Weg entsteht beim Gehen. Und mag er auch gepflastert mit Schrott sein, ich strebe der Allee entgegen.

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