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  • Das Ich in der Fiktion

    Das Leben mit Tom ist ein sehr persönlicher Roman, weil sein Ausgangspunkt eine an eigener Leib und Seele durchlebte Krankheitsgeschichte ist. Und auch wenn er letztlich ein Roman bleibt, eine Fiktion, ist die autobiografische Komponente nicht zu leugnen. Das versuche ich erst gar nicht.

    Zum Start der neuen Online-Literaturzeitschrift Kultextur hat mich Malte Klingenhäger zu „Wirkungen, Phänomenen und Verheißungen des autobiographischen Schreibens“ interviewt. Ein Auszug:

    Kultextur: Nimmt man als Autor in einer solchen Situation aus einem solchen Projekt mehr für sich selbst mit, als aus einem vollkommen fiktiven Text?

    Bensch: Vielleicht nicht unbedingt mehr, eher etwas anderes. Schreiben ist in meinen Augen grundsätzlich eine Auseinandersetzung mit dem Selbst. In jeder Geschichte steckt ein Teil des Autors. Wo sollen die Empfindungen, die er transportieren möchte, auch anders herkommen als durch Beobachtungen seiner unmittelbaren Umgebung? Aus fiktiven Texten, die beim Schreiben ein Eigenleben entwickeln, kann der Autor einiges über sich selbst lernen, wenn er sie mit etwas Abstand wieder anschaut. Bei Geschichten mit autobiografischem Hintergrund ist es eher eine bewusste Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit, ein Versuch des Wiederbewusstwerdens und Hinterfragens alter Gedanken.

    Das komplette Interview ist hier nachzulesen.

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