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  • Coaching in Charlottenburg

    Der Flug in die Hauptstadt war mit sanften Turbulenzen verbunden. Erst fehlte der Kapitän aus nicht näher erklärten Gründen – einige spekulierten, er sei betrunken, andere nicht getrunken genug gewesen. Und als der Ersatzmann aus Köln im Cockpit saß und wir auf die Startbahn rollten, fiel ein Instrument aus. Verspätung gesamt: drei Stunden.

    Der Wochenendtrip hat sich trotzdem gelohnt. Nicht nur, weil ein Jahr wie dieses ohne Berlin-Aufenthalt unvollständig geblieben wäre, sondern wegen des Schnupperseminars der Akademie für Autoren, auf das ich durch einen Hinweis des Bundesverbands junger Autoren aufmerksam wurde.

    An einem Tag den kompletten Weg Von der Buchidee zum Verlagsvertrag zu marschieren ist natürlich illusorisch. Doch darum ging es mir nicht. Ich hatte ein Exposé, ich hatte eine Leseprobe und ich bekam – sie mögen mir die Bezeichnung verzeihen – zwei alte Verlagshasen, die mir ein verarbeitbares Feedback dazu gaben.

    Allein zu erfahren, wie man ein Exposé, mein Exposé, am klügsten aufbaut, war mir angesichts vieler widersprüchlicher Ratgeber die Investition von (absolut fairen) 70 Euro für ein Tagesgruppenseminar wert. Dazu gaben Maria Koettnitz und Dr. Harry Olechnowitz noch hilfreiche Einblicke ins Seelenleben von Lektoren und Verlagen.

    Wie nicht anders zu erwarten war, taten auch diese Wahrheiten zuweilen weh. Aber ohne Schmerz kann es keinen Fortschritt geben. Der Weg zum Verlagsvertrag ist lang und dahinter liegen weitere steinige. Aber ich kenne die Richtung.

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