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  • Mein Minikochbuch

    Liebe Leser, die ihr mich persönlich kennt. Jetzt nicht erschrecken: Ich sattle nicht um, habe nicht völlig die Nerven verloren, die Belletristik in die Tonne getreten. Werde nicht zum Jamie Oliver oder Tim Mälzer. Deswegen ist das Foto da unten auch ganz unschuldig. Es ist eine Ausnahme. Es ist ein Geschenk. Zur Hochzeit von I. und M.

    Just in diesem Moment, in dem dieser Artikel erscheint (es lebe die Planungsmöglichkeit) beginnt im schönen Schwarzwald eine Trauung. Und weil Hochzeitsmanagerin C. die wundervolle Idee hatte, das Paar mit einem Rezeptbuch zu erfreuen, habe ich zur Bratpfanne gegriffen.

    Liebe Leser, die ihr mich nicht persönlich kennt. Ihr müsst wissen, dass ich nicht der geborene Koch bin, auch nicht der geborene Feinschmecker. Aber wenn es darum geht, Scaloppine Milanese zuzubereiten, weiß ich was ich tue. Gut, das behaupten Dutzende andere auch – jeder mit einem anderen Weg -, aber mir schmeckt meiner.

    Man tue also folgendes: zwei (oder auch mehr, je nach Hunger und Mitesser) dünn geschnittene Kalbsschnitzel kaufen, dazu Mozzarella, (Kirsch-)Tomaten und passierte ebensolche sowie Pasta, am besten Spaghetti oder Linguine. Olivenöl steht hoffentlich schon daheim, genau wie unverzichtbare Gewürze: Salz, Pfeffer, Oregano.

    Mengen- und Zeitangaben sind zu vernachlässigen, ich koche nach Gefühl. Olivenöl in die Pfanne und die Schnitzel natur mehrfach wenden, bis sie gut gebraten sind. Das merkt man in der Regel. Dann einige gehälftete Kirschtomaten und die Mozzarella auf dem Fleisch verteilen, mit den passierten Tomaten ablöschen, würzen und den Deckel drauf.

    Während das Fleisch köchelt die Pasta ins kochende Wasser auf der Platte daneben werfen. Ein paar Scheiben Brot schneiden (zum Austunken der Soße) und CD-Player bzw. Media Player vorbereiten. Mein Vorschlag: Andrea Bocelli. Und dann: willkommen in Italien. Buon Appetito.

    Liebe I. und lieber M.: Möge eure Liebe auf ewig nicht nur durch den Magen gehen.

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