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  • Die Chronik des Tom

    30. April 2011 – Borussia Dortmund wird vorzeitig deutscher Fußballmeister, bei „Wetten dass . . .?“ scheitert ein Mann daran, Reifen mit seiner Zunge zu erkennen und ich schreibe die ersten beiden Seiten von Das Leben mit Tom.

    30. September 2011 – In Stuttgart geht der Monat sonnig vorüber, Baden-Württembergs Ex-Ministerpräsident Stefan Mappus bestreitet Aktenmanipulationen im Zusammenhang mit dem Kauf von EnBW-Anteilen durch das Land und die erste Version des ersten Kapitels von Das Leben mit Tom gewinnt den Wettbewerb You want to read in Frankfurt.

    15. Februar 2011 – Die Räumung des Protestcamps gegen Stuttgart 21 verläuft friedlich, der Cornflakes-Riese Kellogg verleibt sich Pringles-Chips ein und ich bekomme für das erste Kapitel von Das Leben mit Tom ein Stipendium des Förderkreis deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg.

    3. April 2012 – Die Piratenpartei erreicht bei einer Forsa-Umfrage zwölf Prozent im Bund, Google stellt 30.000 Kunstwerke frei zugänglich ins Internet und ich schreibe zum ersten Mal den letzten Satz von Das Leben mit Tom.

    15. Juli 2012 – Astronomen fiebern einer Jupiterbedeckung entgegen, London diskutiert über ein vorzeitig abgebrochenes Konzert von Bruce Springsteen und Paul McCartney im Hyde Park und ich – zurückgekehrt aus Palermo – beginne mit der Komplettüberarbeitung von Das Leben mit Tom.

    Tage und Ereignisse fliegen vorbei wie Felix Baumgartner. Manchmal sollte man sich die Zeit nehmen, sie zu würdigen. Also drücke ich jetzt auf Senden, verschicke Manuskripte und Exposés an Verlage und Agenten und freue mich, etwas Denkwürdiges abgeschlossen zu haben.

    Die nächsten Tage und Ereignisse kommen früh genug.

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