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  • Archive for April, 2013

    Schneeflocken Ende April

    Freitag, April 26th, 2013

    Nach der vorläufig letzten im Beitrag zuvor erwähnten Absage habe ich den Kurzgeschichten-Wettbewerben abgeschworen. Fürs Erste. Ich wollte nicht mehr. Sicher, ich hatte mir Abgabetermine herausgeschrieben und den Open Mike als Ausnahme von der Regel fest im Blick, aber ansonsten . . .?

    Es ist anders gekommen. Weil es Montagnacht, gegen 2.40 Uhr, klick gemacht hat und mir eine Anfangsidee kam, die wie geschaffen schien für den Wettstreit, der auf der Ignore-Liste gelandet war: der FM4 Wortlaut 2013 mit eben diesem Thema: Klick. Zwei Arbeitsabende später steht Fassung eins.

    Und dabei ist diese Geschichte vom Mann, der nicht auf sich selbst hören wollte nur eine Ablenkung gewesen von der eigentlichen mich sich einverleibenden literarischen Arbeit. Ich entwickle einen neuen Roman – systematischer als dessen Vorgänger, mit Hilfe der Schneeflocken-Methode.

    Der Feldversuch ist die Konsequenz von wochenlangem Kramen in den Schubladen des schriftstellerischem Handwerks. Es kam mir auf einen Versuch an und nun, da ich kurz davor stehe, Schritt sieben abzuschließen und Schritt acht zu meiner großen Freude nur noch reine Formsache scheint, weiß ich, dass sich der Weg gelohnt hat.

    Die Gedanken für die einzelnen Szenen schwirren durch meinen Kopf. Die meisten habe ich auf etlichen Zetteln oder in Word-Dokumenten notiert. Ich muss sie nur zusammenfügen und ordnen. Und dann geht’s los. „Nach all den Vorbereitungen wird der Autor vermutlich überrascht sein, wie schnell die Story aus den Fingern fließt“, heißt es in dem Artikel.

    Das wird toll. Und der Roman übrigens ein Thriller.

    Sara und die neue Ära

    Samstag, April 13th, 2013

    Ich habe in dieser Woche mal wieder eine Benachrichtigung von einem Literaturwettbewerb bekommen. Als ich die Worte „möchte ich Sie bitten, sich durch diese Entscheidung der Jury nicht entmutigen zu lassen“ las, schwoll mir kurz mal der Kamm. Diese Phrase ist mir einmal zu häufig untergekommen – und dabei wahrscheinlich längst nicht das letzte Mal.

    Umso schöner ist es, schöne Nachrichten verkünden zu können. Am Montag erscheint meine neue Kurzgeschichte Sara und die Dunkelheit. Sie ist Teil der Erstausgabe des Studentenmagazins Käpsele – und der Beginn von etwas Großem. Denn Monat für Monat werden 30.000 Hefte mit neuen Erzählungen von mir gedruckt.

    Kaepselehead

    Als die Kollegen Christian Ignatzi und Markus Brinkmann vor einem Jahr mit ihrer ambitionierten Idee für ein komplett selbstproduziertes eigenes Magazin auf mich zukamen, warf mich ihr Enthusiasmus um. Ihr Vertrauen stellte mich sofort wieder auf die Füße. Sie fragten mich, ob ich Interesse an einer Serie habe: jeden Monat eine Kurzgeschichte.

    Ich hatte in meinen vier Monaten auf Sizilien viel Zeit nachzudenken, auch über dieses Projekt und wie ich daran beteiligt sein wollte. Ich konnte mir kein richtiges Bild von der journalistischen und publizistischen Arbeit machen, die dahinterstecken würde. Das hat sich geändert, die vergangenen Wochen waren arbeitsintensiv und ich voll dabei.

    Das liegt daran, dass ich an das Projekt glaube. Und es nun, da unter meiner Schreibtischlampe hinter den Muschelkopfhörern ein Karton mit 100 ersten Exemplaren liegt, mehr denn je tue. Die Erstausgabe ist gut geworden. Aber es wird noch besser. Das ist erst der Anfang – und für mich der Beginn einer neuen persönlichen Ära.