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  • Sara und die neue Ära

    Ich habe in dieser Woche mal wieder eine Benachrichtigung von einem Literaturwettbewerb bekommen. Als ich die Worte „möchte ich Sie bitten, sich durch diese Entscheidung der Jury nicht entmutigen zu lassen“ las, schwoll mir kurz mal der Kamm. Diese Phrase ist mir einmal zu häufig untergekommen – und dabei wahrscheinlich längst nicht das letzte Mal.

    Umso schöner ist es, schöne Nachrichten verkünden zu können. Am Montag erscheint meine neue Kurzgeschichte Sara und die Dunkelheit. Sie ist Teil der Erstausgabe des Studentenmagazins Käpsele – und der Beginn von etwas Großem. Denn Monat für Monat werden 30.000 Hefte mit neuen Erzählungen von mir gedruckt.

    Kaepselehead

    Als die Kollegen Christian Ignatzi und Markus Brinkmann vor einem Jahr mit ihrer ambitionierten Idee für ein komplett selbstproduziertes eigenes Magazin auf mich zukamen, warf mich ihr Enthusiasmus um. Ihr Vertrauen stellte mich sofort wieder auf die Füße. Sie fragten mich, ob ich Interesse an einer Serie habe: jeden Monat eine Kurzgeschichte.

    Ich hatte in meinen vier Monaten auf Sizilien viel Zeit nachzudenken, auch über dieses Projekt und wie ich daran beteiligt sein wollte. Ich konnte mir kein richtiges Bild von der journalistischen und publizistischen Arbeit machen, die dahinterstecken würde. Das hat sich geändert, die vergangenen Wochen waren arbeitsintensiv und ich voll dabei.

    Das liegt daran, dass ich an das Projekt glaube. Und es nun, da unter meiner Schreibtischlampe hinter den Muschelkopfhörern ein Karton mit 100 ersten Exemplaren liegt, mehr denn je tue. Die Erstausgabe ist gut geworden. Aber es wird noch besser. Das ist erst der Anfang – und für mich der Beginn einer neuen persönlichen Ära.

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