• Home
  • Blog
  • Texte
  • Reaktionen
  • Über mich
  • Impressum
  • Datenschutz

  • Schneeflocken Ende April

    Nach der vorläufig letzten im Beitrag zuvor erwähnten Absage habe ich den Kurzgeschichten-Wettbewerben abgeschworen. Fürs Erste. Ich wollte nicht mehr. Sicher, ich hatte mir Abgabetermine herausgeschrieben und den Open Mike als Ausnahme von der Regel fest im Blick, aber ansonsten . . .?

    Es ist anders gekommen. Weil es Montagnacht, gegen 2.40 Uhr, klick gemacht hat und mir eine Anfangsidee kam, die wie geschaffen schien für den Wettstreit, der auf der Ignore-Liste gelandet war: der FM4 Wortlaut 2013 mit eben diesem Thema: Klick. Zwei Arbeitsabende später steht Fassung eins.

    Und dabei ist diese Geschichte vom Mann, der nicht auf sich selbst hören wollte nur eine Ablenkung gewesen von der eigentlichen mich sich einverleibenden literarischen Arbeit. Ich entwickle einen neuen Roman – systematischer als dessen Vorgänger, mit Hilfe der Schneeflocken-Methode.

    Der Feldversuch ist die Konsequenz von wochenlangem Kramen in den Schubladen des schriftstellerischem Handwerks. Es kam mir auf einen Versuch an und nun, da ich kurz davor stehe, Schritt sieben abzuschließen und Schritt acht zu meiner großen Freude nur noch reine Formsache scheint, weiß ich, dass sich der Weg gelohnt hat.

    Die Gedanken für die einzelnen Szenen schwirren durch meinen Kopf. Die meisten habe ich auf etlichen Zetteln oder in Word-Dokumenten notiert. Ich muss sie nur zusammenfügen und ordnen. Und dann geht’s los. „Nach all den Vorbereitungen wird der Autor vermutlich überrascht sein, wie schnell die Story aus den Fingern fließt“, heißt es in dem Artikel.

    Das wird toll. Und der Roman übrigens ein Thriller.

    Tags: , , , ,

    Leave a Reply