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    Was vom Jahre übrig bleibt (Vol. III)

    Mittwoch, Dezember 31st, 2014

    Teck

    Dick eingepackt saßen R. und ich in den Gemäuern der Burg Teck, aßen Mandarinen und Gouda. Der Nebel zog an unseren Augen vorbei und es regnete. Bald aber klarte es auf – und als wir unseren Abstieg über den Hexenweg gen Bissingen begannen, fragte sie mich, da es Mitte Dezember sei, wie ich das Jahr im Rückblick so empfände.

    Und ich dachte an Weichen, an den Freitag zuvor, an die zurückliegenden drei Wochen, an die E-Mail aus Hamburg, an Veränderungen, an alte und neue Wege, an Hirngespinste, ans Anpacken. Fast ein ganzes Jahr lag hinter mir, voller Eindrücke – positiv wie negativ -, voller Reisen, voller erschöpfter Abende – und alles fokussierte sich auf eine Winzigkeit an Zeit.

    Ich habe das Gefühl, dass – je älter ich werde -, die Zeit immer unwirklicher wird. Man könnte meinen, dass mich das in eine Art Panik versetzt, Dinge, die sich nicht kontrollieren lassen, neigen schließlich dazu, einen zu verunsichern. Aber das Gegenteil ist der Fall. Die Gelassenheit ist mein Schutzraum.

    Die meisten Dinge nämlich entwickeln sich am besten, wenn man ihnen die Zeit gibt, zu reifen.

    Insofern: Auf ein Neues!

    Vol. I (2012)
    Vol. II (2013)

    Foto: CC BY-NC-SA 2.0 eddybox43 / teck castle