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  • Archive for the ‘Anderswo’ Category

    In der Ruhe Brandenburgs

    Freitag, Mai 25th, 2018

    Die Möwe 1, ein schwimmendes Ferienhaus auf dem Gräbendorfer See in Brandenburg

    „Ich weiß nicht, weswegen ich aufgeregter bin: wegen der Hochzeit oder weil du meine Heimat kennenlernst“, schrieb S. Da waren es noch wenige Tage bis zur kirchlichen Trauung ihrer Schwester in der Niederlausitz, der Braut und Trauzeugin kurz nach dem Abitur den Rücken gekehrt hatten. Aber Heimat bleibt Heimat, egal wie weit man sich von ihr entfernt.

    Das Fest konnte also nur dort sein. Mit mir, dem Städter, der sich jüngst mit einem schockierenden Bekenntnis botanischen Nichtwissens disqualifiziert hatte – so schockierend, dass es an dieser Stelle unspezifiziert bleiben soll. Und nun war ich auf dem Sprung ins Niemandsland, ein Teil Brandenburgs, so jwd, dass sich selbst mobile Daten kaum hintrauen.

    Was, wenn ich das ganz schrecklich finden würde?

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    Wie es auch sein könnte

    Samstag, März 24th, 2018

    Abschlussfeier der Paralympics in Pyeongchang mit Nationenfahnen

    Ich hatte einen Traum. Zwei Wochen lang. Dann kehrte ich aus Pyeongchang zurück, von den Paralympics in Südkorea. Ich sah den ersten Miesepeter auf der Straße, ich begegnete dem ersten Fremden, dem ich Feindseligkeit unterstellte und mich schämte. Und mit einem Mal spürte ich, wie schön der Traum gewesen war.

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    Auf den Straßen der Stadt

    Montag, Oktober 9th, 2017

    „Ich fahr‘ demnächst auch nach Rom zum Arbeiten. Zahlt der Kunde bestimmt“, sagte T., gewohnt süffisant. Und ich zuckte mit den Achseln, gewohnt gelassen. „Mach doch.“ Es war der Neid, der aus ihm sprach. Zumindest ein wenig, versteckt hinter einem Augenzwinkern – und genährt von der schwer durchbrechbaren Kraft einer Routine, die so was nicht kennt: Einfach wegzufahren.

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    Zurück nach Italien

    Dienstag, September 26th, 2017

    Die Abfahrt Richtung Gotthard hatten D. und ich verpasst. Doch wir fuhren weiter, kurzenschtlossen dem San-Bernardino-Pass entgegen. Ich begann mir bald Sorgen zu machen um meinen altersschwachen Polo. Er hielt durch.

    Wir fühlten uns wie bequeme Tour-de-France-Fahrer, als wir den höchsten Punkt hinter uns gelassen hatten. Von da an ging es abwärts – rein topographisch gesprochen.

    Italien rückte näher.

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    Im Gespräch mit Caro M.

    Sonntag, August 6th, 2017

    Die wunderbare Kollegin Carolin M. Hafen hat vor einigen Wochen eine spannende Interviewreihe namens Zwei Fragezeichen ins Leben gerufen. Nun habe auch ich mich ihren Fragezeichen gestellt – und grob beantwortet, warum ich woran jetzt gerade für wen arbeite.

    Alle Ausrufezeichen gibt es HIER.