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  • Archive for the ‘Anderswo’ Category

    Auf den Straßen der Stadt

    Montag, Oktober 9th, 2017

    „Ich fahr‘ demnächst auch nach Rom zum Arbeiten. Zahlt der Kunde bestimmt“, sagte T., gewohnt süffisant. Und ich zuckte mit den Achseln, gewohnt gelassen. „Mach doch.“ Es war der Neid, der aus ihm sprach. Zumindest ein wenig, versteckt hinter einem Augenzwinkern – und genährt von der schwer durchbrechbaren Kraft einer Routine, die so was nicht kennt: Einfach wegzufahren.

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    Zurück nach Italien

    Dienstag, September 26th, 2017

    Die Abfahrt Richtung Gotthard hatten D. und ich verpasst. Doch wir fuhren weiter, kurzenschtlossen dem San-Bernardino-Pass entgegen. Ich begann mir bald Sorgen zu machen um meinen altersschwachen Polo. Er hielt durch.

    Wir fühlten uns wie bequeme Tour-de-France-Fahrer, als wir den höchsten Punkt hinter uns gelassen hatten. Von da an ging es abwärts – rein topographisch gesprochen.

    Italien rückte näher.

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    Im Gespräch mit Caro M.

    Sonntag, August 6th, 2017

    Die wunderbare Kollegin Carolin M. Hafen hat vor einigen Wochen eine spannende Interviewreihe namens Zwei Fragezeichen ins Leben gerufen. Nun habe auch ich mich ihren Fragezeichen gestellt – und grob beantwortet, warum ich woran jetzt gerade für wen arbeite.

    Alle Ausrufezeichen gibt es HIER.

    narrativa: Vom Erzählen und Zuhören

    Montag, Mai 15th, 2017

    Über der Frankfurter Skyline zogen sich dunkle Wolken zusammen. Es blitzte, es goss. Tief im Osten der Stadt, über dem mediacampus, verstaubte dagegen die Sonne. Alles andere wäre auch inakzeptabel gewesen. Das Programmheft der narrativa hatte zum Finale einen Sundowner auf der Dachterrasse versprochen. Und seine Teilnehmer im Regen stehen zu lassen, liegt Textmanufaktur-Macher André Hille fern.

    Die erste Tagung für das gegenwärtige Erzählen führte am Samstag Autoren, Lektoren, Agenten und andere Buchmenschen aus dem deutschsprachigen Raum am Rande der Mainmetropole zusammen. Um Aspekte, Techniken und neue Formen des Erzählens sollte es explizit gehen, dazu natürlich ums Netzwerken, um den Erfahrungsaustausch, ums Sprechen und Zuhören – (mit-)einander, und (mit) den sechs Referenten.

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    Vom Reisen und Schreiben

    Samstag, Januar 28th, 2017

    Cabo

    Es ist ein Geschenk, sich mehrere Monate Zeit nehmen zu können, um fern der gewohnten Umgebung an einem Roman zu arbeiten. Man muss sich nichts vormachen: Es ist Arbeit. Es ist verdammt viel Arbeit. Sie verlangt Sitzfleisch und eine Fechtausbildung gegen Zweifel und Schreibblockaden. (…) Doch diese Arbeit ist getränkt mit Freiheit.

    Ich habe für den wundervollen Reiseblog Today We Travel einen Gastbeitrag über Monate in Lissabon und auf Sizilien verfasst. Zu lesen gibt es ihn HIER.