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  • Posts Tagged ‘Christian Ignatzi’

    Sara und die neue Ära

    Samstag, April 13th, 2013

    Ich habe in dieser Woche mal wieder eine Benachrichtigung von einem Literaturwettbewerb bekommen. Als ich die Worte „möchte ich Sie bitten, sich durch diese Entscheidung der Jury nicht entmutigen zu lassen“ las, schwoll mir kurz mal der Kamm. Diese Phrase ist mir einmal zu häufig untergekommen – und dabei wahrscheinlich längst nicht das letzte Mal.

    Umso schöner ist es, schöne Nachrichten verkünden zu können. Am Montag erscheint meine neue Kurzgeschichte Sara und die Dunkelheit. Sie ist Teil der Erstausgabe des Studentenmagazins Käpsele – und der Beginn von etwas Großem. Denn Monat für Monat werden 30.000 Hefte mit neuen Erzählungen von mir gedruckt.

    Kaepselehead

    Als die Kollegen Christian Ignatzi und Markus Brinkmann vor einem Jahr mit ihrer ambitionierten Idee für ein komplett selbstproduziertes eigenes Magazin auf mich zukamen, warf mich ihr Enthusiasmus um. Ihr Vertrauen stellte mich sofort wieder auf die Füße. Sie fragten mich, ob ich Interesse an einer Serie habe: jeden Monat eine Kurzgeschichte.

    Ich hatte in meinen vier Monaten auf Sizilien viel Zeit nachzudenken, auch über dieses Projekt und wie ich daran beteiligt sein wollte. Ich konnte mir kein richtiges Bild von der journalistischen und publizistischen Arbeit machen, die dahinterstecken würde. Das hat sich geändert, die vergangenen Wochen waren arbeitsintensiv und ich voll dabei.

    Das liegt daran, dass ich an das Projekt glaube. Und es nun, da unter meiner Schreibtischlampe hinter den Muschelkopfhörern ein Karton mit 100 ersten Exemplaren liegt, mehr denn je tue. Die Erstausgabe ist gut geworden. Aber es wird noch besser. Das ist erst der Anfang – und für mich der Beginn einer neuen persönlichen Ära.

    Der Horizont kommt näher

    Donnerstag, Februar 16th, 2012

    Der Anruf platzte mittenrein in meine zurzeit ohnehin holprigen Versuche, meine italienische Sprachkompetenz aufzupeppen. Danach war an Lernen nicht mehr zu denken. Der Förderkreis deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg (kurz: FdS) hat meinen Antrag auf ein Arbeitsstipendium genehmigt und unterstützt mich in den kommenden vier Monaten in Palermo.

    Das ist nicht nur aus finanziellen Gründen eine Erleichterung. Es ist auch ein weiterer Mutmacher. Denn maßgeblich für die Frage, ob jemand beim FdS als förderungswürdig gilt, ist allein die Arbeitsprobe, die er anonym einreicht. Mit ihr allein befassen sich die Jurymitglieder, die Vita spielt keine Rolle.

    Das Leben mit Tom hat damit, nach der Auszeichnung durch die Jungen Verlagsmenschen im vergangenen Oktober, ein weiteres Mal Anerkennung gefunden. Ich habe gelernt in kleinen Schritten zu denken. Nun finde ich mich ein Stück weiter als vorgestern. Oder als Montag. Die Lesung in der Stadtbibliothek ist auf positive Resonanz gestoßen. Dem Publikum schien es genauso viel Spaß gemacht zu haben wie den Künstlern.

    Einige Zuschauerreaktionen wird man in der März-Ausgabe des Lift-Stadtmagazins lesen. Die Stuttgarter Nachrichten blicken schon heute zurück (links unten: „Dichten, singen, reisen“) StN-Volontär Christian Ignatzi hatte sein kurzes Interview eigentlich für den Dienstag angekündigt, wurde dann aber krank. Unser Gespräch verschob sich dadurch ein wenig – auf nach den Anruf des FdS.