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    Lindholms Jazz für Ohr und Geist

    Mittwoch, Juli 11th, 2018

    Carsten Lindholm, Jan Gunnar Hoff und Shri spielen Jazz im Bix

    Am Abend, als Belgien Brasilien aus dem Turnier warf, saß ich zehn Meter von einem Fernseher entfernt. Allerdings war eine Wand zwischen mir und der Fußball-WM und ich lauschte einem Dänen, einem Norweger und einem Inder. Der Schlagzeuger und Komponist Carsten Lindholm spielte im Bix-Club Stuttgart seinen Jazz – und ich machte eine Erfahrung.

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    Schneeflocken Ende April

    Freitag, April 26th, 2013

    Nach der vorläufig letzten im Beitrag zuvor erwähnten Absage habe ich den Kurzgeschichten-Wettbewerben abgeschworen. Fürs Erste. Ich wollte nicht mehr. Sicher, ich hatte mir Abgabetermine herausgeschrieben und den Open Mike als Ausnahme von der Regel fest im Blick, aber ansonsten . . .?

    Es ist anders gekommen. Weil es Montagnacht, gegen 2.40 Uhr, klick gemacht hat und mir eine Anfangsidee kam, die wie geschaffen schien für den Wettstreit, der auf der Ignore-Liste gelandet war: der FM4 Wortlaut 2013 mit eben diesem Thema: Klick. Zwei Arbeitsabende später steht Fassung eins.

    Und dabei ist diese Geschichte vom Mann, der nicht auf sich selbst hören wollte nur eine Ablenkung gewesen von der eigentlichen mich sich einverleibenden literarischen Arbeit. Ich entwickle einen neuen Roman – systematischer als dessen Vorgänger, mit Hilfe der Schneeflocken-Methode.

    Der Feldversuch ist die Konsequenz von wochenlangem Kramen in den Schubladen des schriftstellerischem Handwerks. Es kam mir auf einen Versuch an und nun, da ich kurz davor stehe, Schritt sieben abzuschließen und Schritt acht zu meiner großen Freude nur noch reine Formsache scheint, weiß ich, dass sich der Weg gelohnt hat.

    Die Gedanken für die einzelnen Szenen schwirren durch meinen Kopf. Die meisten habe ich auf etlichen Zetteln oder in Word-Dokumenten notiert. Ich muss sie nur zusammenfügen und ordnen. Und dann geht’s los. „Nach all den Vorbereitungen wird der Autor vermutlich überrascht sein, wie schnell die Story aus den Fingern fließt“, heißt es in dem Artikel.

    Das wird toll. Und der Roman übrigens ein Thriller.

    Gepflastert mit Schrott

    Samstag, April 14th, 2012

    Los ging es Dienstagnacht, etwa um zwei. Da lag ich im Bett und suchte nach einer Idee für eine Kurzgeschichte „von oben“, als Beitrag für den Wortlaut 2012 des österreichischen Senders fm4. Als die Idee dann kam, drehte ich mich um, knipste die Nachttischlampe an und schrieb bis halb fünf.

    Drei Nächte später, gestern, verabschiedete sich Der Freund und die Not (Arbeitstitel) ins Postfach meiner Testleserin. Es ist so schnell gegangen, weil ich mich von der Grundidee einer alten Geschichte habe inspirieren lassen. Sie ist zwei Jahre alt. Eine Ewigkeit also.

    Ich erinnerte mich, wie ich sie damals im Sommer 2009 schrieb, ganz begeistert von ihr war und grob beleidigt, als sie bei einem Wettbewerb durchfiel. Als ich sie am Dienstag erneut las, war ich entsetzt. Und fasziniert, im selben Moment. Es ist erstaunlich, wie mangelhaft die Geschichte in Wirklichkeit war, voller zweifelhafter Bilder und banaler Beschreibungen.

    Und so ziehe ich eine mutmachende Erkenntnis: möglicherweise werde ich als Schriftsteller nie wirklich gut sein, aber immer besser. Mein Weg entsteht beim Gehen. Und mag er auch gepflastert mit Schrott sein, ich strebe der Allee entgegen.