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  • Posts Tagged ‘Interview’

    Im Gespräch mit Caro M.

    Sonntag, August 6th, 2017

    Die wunderbare Kollegin Carolin M. Hafen hat vor einigen Wochen eine spannende Interviewreihe namens Zwei Fragezeichen ins Leben gerufen. Nun habe auch ich mich ihren Fragezeichen gestellt – und grob beantwortet, warum ich woran jetzt gerade für wen arbeite.

    Alle Ausrufezeichen gibt es HIER.

    Das Ich in der Fiktion

    Dienstag, Mai 22nd, 2012

    Das Leben mit Tom ist ein sehr persönlicher Roman, weil sein Ausgangspunkt eine an eigener Leib und Seele durchlebte Krankheitsgeschichte ist. Und auch wenn er letztlich ein Roman bleibt, eine Fiktion, ist die autobiografische Komponente nicht zu leugnen. Das versuche ich erst gar nicht.

    Zum Start der neuen Online-Literaturzeitschrift Kultextur hat mich Malte Klingenhäger zu „Wirkungen, Phänomenen und Verheißungen des autobiographischen Schreibens“ interviewt. Ein Auszug:

    Kultextur: Nimmt man als Autor in einer solchen Situation aus einem solchen Projekt mehr für sich selbst mit, als aus einem vollkommen fiktiven Text?

    Bensch: Vielleicht nicht unbedingt mehr, eher etwas anderes. Schreiben ist in meinen Augen grundsätzlich eine Auseinandersetzung mit dem Selbst. In jeder Geschichte steckt ein Teil des Autors. Wo sollen die Empfindungen, die er transportieren möchte, auch anders herkommen als durch Beobachtungen seiner unmittelbaren Umgebung? Aus fiktiven Texten, die beim Schreiben ein Eigenleben entwickeln, kann der Autor einiges über sich selbst lernen, wenn er sie mit etwas Abstand wieder anschaut. Bei Geschichten mit autobiografischem Hintergrund ist es eher eine bewusste Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit, ein Versuch des Wiederbewusstwerdens und Hinterfragens alter Gedanken.

    Das komplette Interview ist hier nachzulesen.